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So fing alles an

Kunst so denkt man entsteht mit Pinsel und Farbe, aber seit Jahrzehnten besser gesagt seit dem der Computer in das Leben der Menschen eingetreten ist, wird Kunst mit ihm auch geschaffen. Solch eine Kunst die mit dem Computer entsteht ist unter Begriffen wie: PC Kunst, Digitale Kunst sowie auch Grafische Kunst zu finden.

In einen Interview mit Reiner Schneeberger erfuhr ich wie er den Weg von der PC Kunst mit erlebte.

Reiner Schneeberger: “Ich fing als Jugendlicher an Bilder mit dem Computer zumachen, damals mit 17 Jahren, fragte mich Herbert W. Franke (ein Professor von der Universität der Bildenden Künste), ob ich seinen Studenten nicht gern mal die Pc Kunst beibringen würde. Dazu meinte ich ja würde mich freuen wenn ich das dürfte. Dann stand ich vor den Studenten die alle ca.2-3Jahre Älter waren und wurde gefragt ob wirklich ich die Bildergemacht hätte und dann frugen sie ob sie das auch lernen könnten wie man solche Bilder macht. Meine Antwort auf diese Frage war ja denn jeder kann dieses lernen PC Kunst zu schaffen und in der heutigen Zeit ist dies einfacher als 1974, damals gab es noch riesige Computer und Lochkarten und heut ist das alles einfacher…“

Digitale Kunst

Wie in der Musikszene Elektro ist digitale Kunst eine neue Stilrichtung in der Kunstszene. Diese wird durch Medien produziert, das meist  benutzte Medien hierfür ist der Computer. Wie in der Musik können viele Werkzeuge einfach durch Programme ersetzt werden, so können bei der Musik Gitarrensounds mit dem Computer erzeugt werden. Das selbige ist auch beim Zeichnen da wird unter anderen ein Pinselstrich durch eine Tastenkombination gezeichnet. Der Begriff Digitale Kunst ist ca. seit 1990 in Gebrauch


Begriffe

der Ausdruck elektronische Kunst bezieht sich auf analoge oder digital enthaltene künstlerische Werke, welche unter anderen in der: Architektur, Performance, Bildhauerei, Robotonik zu finden wäre

– hat der Computer eine zentrale Funktion so spricht man von Computer Kunst. Früher war diese nicht immer digital da man auch noch Analogrechner einsetzte

– digitale Kunst entsteht auf Medien wie den Computer, die Daten bzw. Informationen digital verarbeiten können und dennoch künstlerisch gebräuchlich sind

– Computergenerierte Kunst wird auf Basis traditionellen Kunstgattungen und Kunstformen mit dem Computer als Hilfe erzeugt. Zweidimensionale Bereiche wie Druck und Fotografie werden digital aufbereitet und weitergeführt. Im allgemeinen Sinn werden allerdings Ausgaben die vom Computer stammen als Computergrafik bezeichnet. Wobei ein Bruchteil davon als Kunst in Form zeitgenössischer bzw. angewandter Kunst interpretiert wird.

– Mediale Kunst ermöglicht Interaktion und Multimedialität wo eine interne Aktion zwischen Mensch und Kunstwerk besteht. Der Mensch kann mit den Kunstwerk ein bzw. eine virtuelle Welt strukturieren wie z.b. Second Life oder Sims. Um dieses zu erreichen benötigt man Medien ( Computer,Netzwerk, Handy) wobei diese die Basis vom Internet gebrauchen.



Geschichte

Zu Begann des 20. Jahrhunderts erfreute sich der Futurismus an den Einsatz von Maschinen. Aus dieser Zeit sind elektronische Musikinstrumente wie das Trautonium hervorgegangen. Mit der Tontechnik, der Funktechnik und später der Fernsehtechnik konnte man dann im 20. Jahrhunderts elektronische Kunst erzeugen, die noch nicht digital war. Schon viel länger gab es dagegen schon Kunst, die auf spielerisch- nummerischen Hilfsmitteln aufbaute wie zum Beispiel dem Spielwürfel, dieser ist im Wortsinn digital ohne das er Maschinen zur Hilfe braucht.

Erste Pioniere der digitalen Künste waren Herbert W. Franke, Kurd Alsleben, Frieder Nake und Max Bense. Im Jahre 1965 gab es fast zeitgleich in den USA und Deutschland die ersten Computerkunst Galerien. Dann 5 Jahre später also 1970 wurden die Großrechner durch kleinere, interaktivere und mit Tastaur, Monitur und Rastergrafik funktionierenden Rechenanlagen abgelöst. Wieder 5 Jahre später führte Laurence Gartel Methoden und Techniken aus der Videokunst ein. Künstler griffen die mit analog Medien gearbeitet haben griffen nun zu neuen Bildmanipulationsmöglichkeiten die durch diese Einführung von Methoden und Techniken von Videokunst möglich waren.

Gegenwart

Zwei- und dreidimensionale Bilder aller möglichen Arten können heutzutage mit den richtigen Programmen manipuliert und hergestellt werden. Dazu benötigt man sie noch um eine zeitliche Demension zu ergänzen. Somit kann digitale Kunst in Videokunst übergehen, so etas kann man in den Arbeiten von Yves Netzhammer betrachten. Computergenerierte Kunst und klassische Kunstdisziplinen entfernen sich voneinander aber fließen jedoch auch ineinander ein.

Traditionelle Medien werden nun digitalisiert und somit neuformatiert so wird z.b. Videokunst die normlerweise analog hergestellt und digital aufgenommen werden muss, hat sich aus diesen eine neue Kultur und Kunst auf Webseiten entwickelt die Videoclips präsentieren.

von: Reny Eilenstein

Inform.: Wikipedia

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